PIRONET – Ihr deutscher Cloud-Spezialist

Aus unserer Hosted BusinessCloud stellen wir Unternehmen ihre gesamte IT-Umgebung inklusive sämtlicher Applikationen und IT-Ressourcen bereit. Dabei übernehmen wir die zentrale Verantwortlichkeit – vom Betrieb der Anwendungen im Rechenzentrum über die Netzanbindung der Kundenstandorte bis hin zum Rund-um-die-Uhr-Support. PIRONET ist ein Tochterunternehmen der CANCOM.

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Pressemitteilungen

07.02
Motel One zieht in eine digitale Arbeitsplatzumgebung
Köln, den 7. Februar 2017: Motel One, eine der führenden Hotelgruppen im Budget Design Segment, hat seine Büroarbeitsplätze in die AHP Enterprise Cloud der Cancom-Gruppe verlegt. Die deutsche Hotelkette will in den nächsten Jahren verstärkt ins europ...
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12.01
BusinessCloud Marketplace: Cancom/Pironet integriert Microsoft Azure Services und bietet Beratung aus Deutschland
Köln, den 12. Januar 2017: Ab sofort finden Unternehmen auf dem BusinessCloud Marketplace von Cancom/Pironet auch Angebote zu Infrastructure und Platform as a Service (IaaS bzw. PaaS) auf Basis von Microsoft Azure, darunter Disaster Recovery, Backup ...
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15.12
Experton zeichnet Marketplace von Cancom/Pironet aus
Köln, den 15. Dezember 2016: Im heute veröffentlichten zweiten Teil des Cloud Vendor Benchmark 2016 der Experton Group wird Cancom/Pironet in der Kategorie „Platforms: Cloud Marketplaces (End Users)“ als „Rising Star“ eingestuft. Basierend auf einem ...
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Corporate Blog Business-Cloud.de

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"Digital Workplace Support": Lernen bei Apple, Amazon & Co.
Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC

 

Der nachfolgende Beitrag bildet die Fortsetzung einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analyse steht der Wandel beim Support der Mitarbeiter.

 



 

End-User Support im Dilemma

Jeder Mitarbeiter, der schon einmal mit IT-Problemen zu kämpfen hatte – etwa weil das Smartphone oder Laptop kurz vor dem Kundentermin ausfiel, die benötigten Dateien mangels Internetzugang nicht verfügbar waren oder sich das Update der neuesten Softwareversion über Stunden der kostbaren Arbeitszeit hinzog – wird bestätigen: Die in den meisten Workplace-Projekten angestrebte Verbesserung der End User Experience steht und fällt mit dem Support. Mehr noch: Probleme im Support wirken sich direkt und unmittelbar auf die Performance der Mitarbeiter – und damit auf den Business Case der Workplace-Modernisierung – aus.

Dennoch steht der End-User Support bei ambitionierten Projekten zur Workplace-Modernisierung zumeist nicht im Blickfeld. Er sollte schlicht zuverlässig und möglichst kosteneffizient funktionieren. Tatsächlich aber fällt es den Verantwortlichen immer schwerer, diesen Anspruch zu erfüllen. Auf der einen Seite steigt schließlich mit der Digitalisierung die Anzahl und Vielfalt der zu betreuenden Geräte und Anwendungen, und auf der anderen die Anforderungen des Business an Agilität und Verfügbarkeit der Support Services. Und während bei der Anschaffung neuer Geräte und Anwendungen der Geldbeutel zumeist noch recht locker sitzt, soll der Support doch bitteschön weiter mit den zugeschriebenen Mitteln auskommen.

Will man aber im herkömmlichen Servicebetrieb die Support Services trotz des steigenden Umfangs an Geräten und Anwendungen weiter auf gleichbleibend hohem Niveau anbieten oder gar noch ausbauen, dann müssen die Kosten unweigerlich explodieren. Kurzum: Der IT-Support befindet sich in einem Dilemma, das er nur lösen kann, wenn neue Wege beschritten werden.

 

Digitalisierung des Supports angezeigt: Selfservices sind der Schlüssel

Wie es gelingen kann, einen hochwertigen Kundenservice zu niedrigen Kosten zu liefern, zeigen Amazon & Co. Hier stehen die Kunden (und nicht einzelne Produkte) im Fokus und werden über Selfservices aktiv in die Serviceerbringung eingebunden. Weiterhin sind viele Serviceroutinen automatisiert – durch die Nutzung von Analytics-Anwendungen, die mit den Nutzerdaten gespeist sind.

PAC erwartet, dass ähnliche Modelle auch im IT-Support immer stärker an Bedeutung gewinnen. Webportale mit einem breiten Angebot an (intelligenten) Selfservices werden anstelle der herkömmlichen User-Helpdesks in den Fokus rücken. Sprich: Die Neuausrichtung des End-User Supports entwickelt sich zu einem Top-Investitionsthema.

Allerdings ist es mit der Implementierung einer webbasierten Supportplattform nicht getan. Um moderne Supportkonzepte erfolgreich umzusetzen und die Akzeptanz der Mitarbeiter hierfür zu gewinnen, müssen noch weitere Themen adressiert werden:

 	Benutzerorientierte Supportkonzepte: Den „PC-Arbeitsplatz“ gibt es nicht mehr, vielmehr sprechen wir heute von mobilen Arbeitsumgebungen – oder auch Workspaces. Deshalb sollten im Fokus der Supportkonzepte auch nicht einzelne Technologien, sondern die Mitarbeiter mit ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten stehen.
 	Unified End Point Management: Ein effizienter Support setzt ein effizientes Management von Endgeräten und Anwendungen voraus. Und dies gelingt nur mit integrierten Managementlösungen für die Betreuung mobiler und nichtmobiler Geräte und Anwendungen.
 	IMAC-Automatisierung und Analytics: Mit einem Passwort-Reset – als typisches Beispiel für Selfservices – ist das Rationalisierungspotenzial im Support noch lange nicht erschöpft. Im Zusammenspiel mit „Connected Devices“ und dem Einsatz von Analytics-Anwendungen lassen sich IMAC-Routinen in wesentlich größerem Ausmaß automatisieren und der Support durch intelligente und proaktive Wartungsservices noch verbessern. Die verstärkte Automatisierung von IMAC-Routinen setzt allerdings voraus, dass die Bereitstellung der Anwendungen und das Management der Geräte zentral und über eine einheitliche Plattform erfolgen. Eine interessante und immer beliebtere Ergänzung zur Automatisierung von Supportroutinen sind zudem Automaten vor Ort, bei denen sich die Mitarbeiter selbständig mit technischen Geräten oder Zubehör versorgen können.
 	Nutzerfreundliche Aufbereitung der Informationen: Selfservices – auch das machen Amazon und Co. vor – stoßen (nur) dann auf Akzeptanz, wenn die hierfür erforderlichen Informationen im wahrsten Sinne auf die Nutzer zugeschnitten sind – und dies in einer Sprache, welche die Nutzer – und nicht nur IT-Nerds – verstehen. Sprich: Es muss in die Aufbereitung und fortlaufende Optimierung des Contents investiert werden – eine erhebliche Investition, die häufig unterschätzt wird.
 	Omnichannel-Interaktion: Nicht alle Incidents lassen sich automatisiert bearbeiten oder über Selfservices adressieren. Eine direkte Interaktion mit IT-Spezialisten wird immer notwendig bleiben. Dabei ist das herkömmliche Telefonat nur ein – und häufig nicht das beste – Mittel der Wahl. Über Chat oder gar Chat-Bots lässt sich die Kundeninteraktion wesentlich effizienter gestalten. Umgekehrt kann die Verfügbarkeit von Supportservices über mobile Apps verbessert oder deren Effektivität durch den Einsatz von Co-Browsing- oder Video-Chat-Anwendungen gesteigert werden. Kurzum: Über moderne digitale Kanäle lässt sich die Interaktion mit den Mitarbeitern deutlich verbessern – vorausgesetzt, der Support ist technisch und organisatorisch in der Lage, die vielfältigen Kanäle zu bespielen.
 	„Tech Cafés“: Mit einer stärkeren Automatisierung des Supportservice entsteht wiederum Raum und auch die Notwendigkeit für eine bessere Hilfestellung vor Ort. Immer mehr Unternehmen – auch hierzulande – ergänzen deshalb den digitalen Support durch sogenannte „Tech Cafés“, bei denen Anfragen direkt mit den Experten vor Ort in angenehmer Atmosphäre erörtert werden. Dies klingt ein wenig nach Schlaraffenland, hat aber handfeste ökonomische Gründe: Die Mitarbeiterzufriedenheit wird so deutlich erhöht. Der Technologieanbieter Apple setzt deshalb das iStore-Konzept bereits seit Jahren um.

 

Mein Credo: Der End-User Support sollte und wird stärker in das Blickfeld der Workplace-Modernisierung rücken – ein „Weiter so“ ist dauerhaft nicht möglich. Die Implementierung webbasierter Supportportale ist notwendig, aber noch nicht hinreichend. Zahlreiche weitere Investitionen sind notwendig, um eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten im Griff zu halten. Mehr noch: Maßnahmen zur Verbesserung des End-User Supports lassen sich nur erfolgreich umsetzen, wenn Sie in ein Gesamtkonzept zur Workplace-Modernisierung eingebunden sind. 

Schließlich sollten sich die Unternehmen fragen, ob sie selbst willens und fähig sind, die enormen Investitionen in diesem Bereich zu stemmen sowie die damit verbundenen Risiken zu tragen. Spezialisierte Dienstleister, die skalieren können, scheinen hierzu eher in der Lage.
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Bitte nicht »ausfällig« werden!
In punkto Small Talk findet sich im Knigge der Hinweis: „Keine Politik & keine Religion“. Ebenso wird vor „Geringschätzung von nicht anwesenden Personen“ gewarnt und: „Übertriebene Heiterkeit ist ebenso unangebracht wie Prahlerei und sexuelle Themen.“ Nun, sollte sich in der fröhlichen Small-Talk-Runde ein für IT-Sicherheit Verantwortlicher befinden, dann empfiehlt es sich, noch ein weiteres Thema tunlichst auszusparen: Ausfallzeiten! Hier droht die Gefahr, dass es zu »ausfälligen« Bemerkungen über IT-Konzerne wie Amazon, Google, Microsoft oder Salesforce kommt. Denn: „Vor allem die großen Cloud-Anbieter haben regelmäßig Ausfälle“, wie aus einer vom US-Branchen-Magazin „CRN“ veröffentlichten Liste mit den größten Ausfällen allein in der ersten Jahreshälfte 2016 hervorgeht. Einige konkrete Ausfallbeispiele (über die Sie bitte nicht »smalltalken« sollten!) sowie die Hauptursachen für Ausfälle der Cloud-Dienste lesen Sie im „IT-ZOOM“-Beitrag „Ausfallzeiten: Cloudservices sind von Hochverfügbarkeit weit entfernt“.
Deutsche Cloud-Anbieter für weniger Ausfall-Risiko
Für alle, die nach dem Lesen dieser Zeilen ihre geplanten Cloud-Vorhaben auf den »Sankt-Nimmerleins-Tag« verschieben wollen, sei jedoch gesagt: Auch wenn die Praxis zeigt, „dass Clouddienste von 100 Prozent Verfügbarkeit ziemlich weit entfernt sind“, so gibt es im Prinzip eine sehr einfache Möglichkeit, das Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten: einfach einen kleineren und vor allem deutschen Anbieter wählen. In diesem Sinne heißt es am Ende des „IT-ZOOM“-Artikels: „ sind laut dem Forschungsbericht aus Chicago nicht schlechter als die Hyperscaler. Deutsche Unternehmen sind hier ohnehin auf einem Sonderweg: Aus Datenschutzgründen werden häufig deutsche Anbieter oder zumindest deutsche Rechenzentren bevorzugt.“ Über die Auswahl des »richtigen« Anbieters können Unternehmen auch aktiv etwas gegen eine der Hauptursachen von Ausfällen tun: „das Ablaufen von Zertifikaten“. Was es dabei zu berücksichtigen gibt, berichtet Kevin Bocek, Vice President Security Strategy & Threat Intelligence bei Venafi, in seinem „SearchSecurity“-Bericht „Die Ausfallsicherheit von Webservern verbessern“.
Cloud Provider: Lieber groß oder klein?
Aber noch einmal zurück zu den Cloud-Anbietern: Auf wen soll man setzen? Wem darf man vertrauen? Ist ein großer Anbieter vielleicht nicht doch besser als ein kleiner? Die Frage „Sind eher die großen oder kleinen Cloud-Anbieter am Markt gefragt?“ hat die Computerwoche Cloud-Experten von Accenture gestellt. Arne Bleyer, der Leiter Cloud aus dem Bereich Infrastruktur, meint dazu, dass Global Player überwiegend auf die großen Cloud-Anbieter setzen, während die regionalen Cloud-Anbieter sich vor allem an die Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen richten, die „ihren Kunden nicht selten maßgeschneiderte Services zu attraktiven Preisen“ bieten. Marius von Spreti, Spezialist für IT-Sicherheit in der Cloud, erklärt dagegen, dass es auf die Frage nach groß oder klein „einfach keine richtige oder falsche Antwort“ gibt. Vielmehr hängt es seiner Meinung nach von „den fachlichen, regulatorischen oder sicherheitsbezogenen Anforderungen ab, welcher Cloud-Provider den Zuschlag bekommen sollte. Daneben wird ‚Digital Trust‘ zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal: Ein Cloud-Provider, bei dem ein größerer Sicherheitsvorfall bekannt geworden ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schnell vom Markt verschwinden.“ Im Computerwoche-Beitrag „Warum die Wahl des Cloud-Providers Vertrauenssache ist“ finden Sie das gesamte Interview mit den Cloud-Spezialisten von Accenture.
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Digital Workplace: Leider kein Start auf der grünen Wiese
„Man müsste noch mal zwanzig sein und so verliebt wie damals und irgendwo am Wiesenrain vergessen die Zeit“, sang vor gefühlt 100 Jahren Willy Schneider. Vielleicht haben Sie auch schon mal überlegt, was Sie täten, wenn Sie noch mal ganz von vorn anfangen könnten? Darüber nachzudenken ist genauso müßig wie die Frage: „Was würden Sie tun, wenn Sie Ihre IT-Organisation heute noch einmal ganz neu aufbauen könnten?“ Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst Digital Enterprise bei PAC, meint im Hinblick auf den Digital-Workplace-Betrieb: „Grüne Wiesen gibt es leider nicht im Arbeitsplatzbetrieb der meisten Unternehmen, ein radikaler Umbau ist dennoch erforderlich.“ Konkret heißt das für den Arbeitsplatz der Zukunft: eine „zentrale Bereitstellung der Anwendungen ‚as a Service‘“. Denn die Cloud-Migration bringt drei unschlagbare Vorteile in punkto Kosten (weniger!), Sicherheit (mehr!) und Agilität: „Neue Mitarbeiter können in kurzer Zeit hinzugeschaltet (On Boarding) oder Geräte bei Defekten ersetzt werden. Darüber hinaus lassen sich flexible Nutzungskonzepte wie BYOD oder eine rollen-basierte Ausstattung der Mitarbeiter auf diese Weise wesentlich einfacher umsetzen.“ Lesen auf Business-Cloud.de den gesamten Beitrag von PAC-Analyst Dr. Stiehler „Digital Workplace Betrieb: Kernsanierung angezeigt“.
Cloud-Migration: Wie den richtigen Spezialisten finden?
An der Cloud führt also offensichtlich in Sachen Digital Workplace kein Weg vorbei. Allerdings: Weil die IT-Infrastruktur eben keine „grüne Wiese“ ist, sondern Unternehmen viel mehr mit einer gewachsenen Legacy arbeiten, vollzieht sich die Cloud-Migration – generell und damit auch beim digitalen Arbeitsplatz – schrittweise. Dabei werden nicht alle Daten nach und nach in eine Public Cloud geschoben, vielmehr ist in den meisten Fällen die Hybrid Cloud die Wolke der Wahl. Insofern weist PAC-Analyst Dr. Stiehler darauf hin, dass es in Sachen Cloud-Migration nicht ausreicht, „nur die Fassade zu erneuern, indem verstärkt Public Cloud Services eingesetzt werden. Eine Kernsanierung der Altbausubstanz ist angezeigt, aber eben auch ein hoch-komplexes Vorhaben. Für viele Unternehmen dürfte es sich lohnen, hier einen Spezialisten hinzuziehen.“ Doch wie den richtigen finden? Sich hier an einem der zahlreichen Cloud-Zertifikate und -Prüfsiegel zu orientieren, ist nicht zu empfehlen. Davon gibt es nämlich weltweit schätzungsweise rund 150. Mehr über den Cloud-Urkunden-Dschungel lesen Sie im „com-magazin.de“-Artikel „Wahl des Cloud-Anbieters: Cloud-Zertifikaten fehlt Aussagekraft“.
DIN ISO/IEC 27001 hat „am meisten Gewicht“
Was also tun in Sachen Cloud-Anbieter-Auswahl? Ganz einfach: Anstatt „allzu sehr auf Prüfsiegel zu setzen, darauf achten, dass dieser  eine ISO-Zertifizierung nach ISO/IEC27001 vorweisen kann. Sie hat am meisten Gewicht “ – auch wenn es sich dabei „um keine spezifische Cloud-Zertifizierung .“ Worum es sich bei der DIN ISO/IEC 27001 genau handelt und warum sie für Cloud-Anbieter wichtig ist, lesen Sie auf unserer Website.

Sich nach einem geeigneten Cloud-Anbieter umzusehen – diese Aufgabe kommt über kurz oder lang auf alle Unternehmen zu, auch im Mittelstand. Denn „auch kleine und mittlere Unternehmen springen auf den Cloud-Zug auf“. Diese Entwicklung wird vor allem durch folgende vier Punkte forciert: „Hochverfügbarkeit, Ressourcenengpässe, Kostenreduzierung und vor allem die allgegenwärtige Digitalisierung im Arbeitsalltag und in der Produktion“, wie Sie genauer im „CloudComputingInsider“-Bericht „Cloud-Services sind auch für den Mittelstand alternativlos“ genauer nachlesen können.
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Virtuelle Cloud-Arbeitsplätze im Kommen
Zu welcher Generation gehören Sie? Zu den „Babyboomern“, die „leben, um zu arbeiten“? Zur Generation X, die „arbeitet, um zu leben“? Zur Generation Y („Millennials“), die „Arbeit und Leben verbindet“? Oder gar zur Generation Z, deren Prämisse „Hier die Arbeit, da mein Leben“ lautet? Wo Sie sich in diesem Überblick auch immer »einsortieren« mögen und ob Sie das dazugehörige Lebens- und Arbeitsmotto »unterschreiben« oder nicht – fest steht, dass sich nicht nur die Menschen und deren Einstellung zur Arbeit ändern, sondern auch deren Arbeitsplätze. So hat IDC in seiner Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“ herausgefunden, dass „nicht nur Anwender, sondern auch IT-Verantwortliche  die Modernisierung der IT-Arbeitsplätze als wichtiges Handlungsfeld an. Mehr noch: Für viele IT-Manager ist der Arbeitsplatz der Zukunft ein wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation, sorgt er doch für mehr Flexibilität bei den Beschäftigten und weniger Kosten für die Firmen.“ Daher plant jedes zweite der 281 von IDC befragten deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern bis 2017 virtuelle Cloud-Arbeitsplätze, wie Sie auf „Kroker’s Look @ IT“ genauer nachlesen können.
Trend zum Cloud-Arbeitsplatz, aber …
Wussten Sie eigentlich, dass man die Generation Z auch „Generation Pippi Langstrumpf“ nennt?! Zumindest tut dies Professor Christian Scholz. Aber wir schweifen ab :-) Deshalb schnell zurück zu unserem Thema, dass immer mehr Arbeitsplätze in die Cloud wandern. Dieses Phänomen ist auch das Ergebnis einer Umfrage von Matrix42. „Die Befragung unter den  IT-Verantwortlichen zeigt, dass der Trend zum Cloud-Arbeitsplatz weiter zunimmt. Das belegen beispielsweise die Antworten auf die Frage, in welchem Grad sich die Nutzung von SaaS, Web- und mobilen Applikationen im Vergleich zum Vorjahr verändert hat: 51 Prozent verzeichneten einen leichten, 26 Prozent sogar einen starken Anstieg.“ Auch die weiteren Umfrageergebnisse, die Sie auf „it-daily.net“ im Detail erfahren, „weisen auf die zunehmende Bedeutung von cloudbasierten IT-Arbeitsplätzen hin“. Jedoch macht allein die »Schwalbe« Einführung von browserbasierten Office-Suiten und ein paar mobilen Anwendungen noch keinen »Sommer«, sprich keinen Arbeitsplatz der Zukunft.  Hierfür ist ein ganzheitliches Design- und Servicekonzept erforderlich, wozu auch „Unified Communications & Collaboration“, kurz UCC gehört.
PAC: Workspace-Design und Cloud-Design gehören zusammen
Sie sagen: »UCC? Das ist doch ein alter Hut?« Stimmt! Wir sprechen seit über zehn Jahren über UCC. Trotzdem bleibt laut PAC die UCC-Integration eine der wichtigsten Herausforderungen beim Workplace Design. „Denn von einer Unterstützung der Arbeit ‚aus einem Guss‘ sind auch die heutigen UCC-Angebote noch ein Stück entfernt.“ Dabei gibt es inzwischen dank zentral in der Cloud gespeicherter Intelligenz eine Reihe von innovativen Angeboten, „die sich mittelfristig als echte ‚Game Changer‘ im Workplace-Segment erweisen können“. Zum Beispiel „Intelligente Assistenten“, die wie früher eine  Sekretärin Eingangspost vorsortiert oder Termine koordiniert. Oder „Flexible Arbeitsräume“, die sich Mitarbeiter für ihre jeweiligen Aufgaben bauen können. Nicht zu vergessen den „Workspace IoT“, bei dem beispielsweise Behandlungsräume oder Medizingeräte mit dem Arzt kommunizieren. Bei aller »Science Fiction« in Sachen moderner Arbeitsplatzgestaltung darf jedoch eines nicht vergessen werden, worauf Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst Digital Enterprise bei PAC explizit hinweist: „Das Design des „Digital Workplace“ kann nicht losgelöst von dessen Bereitstellung und Betrieb diskutiert werden. Ob ‚intelligente Assistenten‘, ‚flexible Workspaces‘ oder ‚Workspace IoT‘ – Innovationen beim Design des Digital Workplace kommen aus der Cloud bzw. sind eng mit der Integration von Cloud Services verknüpft. Eine Cloud-Strategie ist deshalb aus Sicht von PAC-Analyst Dr. Stiehler ein zwingender Bestandteil der Workplace-Strategie.“ Lesen Sie dazu seinen Beitrag auf Business-Cloud.de.
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