PIRONET – Ihr deutscher Cloud-Spezialist

Aus unserer Hosted BusinessCloud stellen wir Unternehmen ihre gesamte IT-Umgebung inklusive sämtlicher Applikationen und IT-Ressourcen bereit. Dabei übernehmen wir die zentrale Verantwortlichkeit – vom Betrieb der Anwendungen im Rechenzentrum über die Netzanbindung der Kundenstandorte bis hin zum Rund-um-die-Uhr-Support. PIRONET ist ein Tochterunternehmen der CANCOM.

Themen im Fokus

Pressemitteilungen

12.01
BusinessCloud Marketplace: Cancom/Pironet integriert Microsoft Azure Services und bietet Beratung aus Deutschland
Köln, den 12. Januar 2017: Ab sofort finden Unternehmen auf dem BusinessCloud Marketplace von Cancom/Pironet auch Angebote zu Infrastructure und Platform as a Service (IaaS bzw. PaaS) auf Basis von Microsoft Azure, darunter Disaster Recovery, Backup ...
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15.12
Experton zeichnet Marketplace von Cancom/Pironet aus
Köln, den 15. Dezember 2016: Im heute veröffentlichten zweiten Teil des Cloud Vendor Benchmark 2016 der Experton Group wird Cancom/Pironet in der Kategorie „Platforms: Cloud Marketplaces (End Users)“ als „Rising Star“ eingestuft. Basierend auf einem ...
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12.12
Cancom/Pironet laut Experton unter den Top10-Anbietern im deutschen Cloud-Markt
Köln, den 12. Dezember 2016 – Die Experton Group, eines der führenden unabhängigen Marktforschungsinstitute hierzulande, zählt Cancom/Pironet zu den Top10-Anbietern von Cloud Computing in Deutschland. Die hervorragende Platzierung resultiert in den A...
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Corporate Blog Business-Cloud.de

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            [post_content] => Die Cloud ist nicht nur Datenablage

Cloud macht uns alle zu Daten-Messies
Wer einmal versucht hat, etwas Ahnenforschung zu betreiben, weiß, wie man sich freut, wenn man alte Dokumente wie Stammbücher, Briefe, Postkarten und Fotografien von anno dazumal findet. Denn es handelt sich hier um sehr rare Güter. Unsere Nachfahren werden es da deutlich leichter haben. Denn ihnen steht eine Fülle von Informationen (und Bildern!) zur Verfügung, die fast jeden Tag eines Lebens im 21. Jahrhundert genau dokumentieren. Speicherplatz steht ja inzwischen nahezu unbegrenzt zur Verfügung, sodass wir heute alle Daten-Messies sind. Das gilt nicht nur für Privatleute, sondern auch für Unternehmen. Dr. Carlo Velten, Senior Analyst & CEO von Crisp Research, geht gar soweit, dass er die Abschaffung des „Delete“-Buttons prognostiziert: „Daten sind das neue Gold – Daten werden immer stärker als strategisches Asset betrachtet. Da die Speicherkosten weiter sinken, denkt niemand mehr ans Aufräumen und Ausmisten. Es werden zukünftig keine Daten mehr gelöscht. Der ‚Delete‘-Button wird abgeschafft und erst mal alles aufgehoben.“

Dies klingt zunächst nach weniger Arbeit für IT-Verantwortliche. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Denn es geht eben nicht nur ums Ablegen und Verwahren von Daten. Vielmehr gilt es, „immer größere Datenbestände, in immer mehr Applikationen, in immer kürzeren Zeitfenstern (Echtzeit) bereitzustellen“ und Anforderungen wie Skalierbarkeit, Performance & Verfügbarkeit, Datenhoheit & Sicherheit sowie Effizienz „unter einen Hut zu bringen“. Was tun? Dr. Carlo Velten weiß Rat. Lesen Sie dazu seinen Beitrag „Strategien für das Datenmanagement im digitalen Zeitalter“.
Es geht nicht nur um „ruhende Daten“
Dass die Cloud nicht nur eine »Datenablage« ist, darauf weist auch Deema Freij hin, Senior Vice President und globale Datenschutzbeauftragte bei Intralinks. Sie erläutert, dass Daten in der Cloud drei Stadien haben: „in Benutzung (Data-in-use), in Übertragung (Data-in-motion) und im Ruhezustand (Data-at-rest). Früher haben Unternehmen die volle Datenkontrolle häufig nur mit Daten in gespeichertem Zustand, also ‚ruhenden Daten‘, in Verbindung gebracht.“ Umfassender Datenschutz bezieht sich also nicht nur auf „ruhende Daten“, sondern auf Daten in allen drei Stadien. Was gilt es hier konkret zu beachten? „Tipps zum Datenschutz in der Cloud“ finden Sie im „Computerwoche“-Beitrag von Deema Freij.

Wer sich an dieser Stelle fragt, ob zum sicheren Speichern von Daten nicht doch lieber das gute alte Magnetband hergenommen werden sollte, der findet Antwort in einem Interview der „IT-ZOOM“-Redaktion mit Joachim Meurer. Der Channel Account Manager bei Storagecraft Technology meint: „Es gibt kein Für und Wider für Cloud oder physische Speichermedien. Entscheidend sind das Datensicherungs- und Wiederherstellungskonzept der Unternehmen sowie die Beantwortung der Frage, welcher Prozess für das Unternehmen am besten geeignet ist.“
Datensicherung und Datenschutz
Wer unser Blog regelmäßig liest, weiß, dass wir diese Ansicht nicht ganz teilen. Wir empfehlen also in punkto Datensicherung klar auf die Cloud zu setzen. Denn: „Das Firmenrechenzentrum ist – leider – keine Burg“. Gleichzeitig wollen wir betonen, dass wir hier von Datensicherung und nicht von Datenschutz sprechen – zwei unterschiedliche Dinge, die immer noch viel zu oft als Synonyme verwendet werden. Deshalb nochmals »zum Mitschreiben«: Beim Datenschutz geht es um den Schutz der Persönlichkeitsrechte während der Datenverarbeitung – Stichwort Speicherung von personenbezogenen Daten. Datensicherheit hat dagegen die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Thema, um Verfügbarkeit der Daten sicherzustellen – Stichwort Storage und Desaster Recovery. In zwei kurzen Video-Beiträgen haben wir die beiden Themen im Hinblick auf die Cloud gegenübergestellt. Die beiden Videos „Datensicherheit in der Cloud“ und „Datenschutz in der Cloud“ finden sich auf unserem YouTube-Kanal.
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"Digital Workplace Ausstattung": Mitarbeiter im Fokus
Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC

 

Der nachfolgende Beitrag bildet die Fortsetzung einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analyse steht der Wandel bei der Ausstattung der Mitarbeiter.

 



 

Trend ist eindeutig: benutzerorientiert anstatt „One size fits all“

Unter den Workplace-Verantwortlichen besteht heute weitgehend Einigkeit: Ein „One size fits all“, also ein einheitlicher Standard bei der Bereitstellung von Technologien und Services im Workspace-Umfeld, ist weder zeitgemäß noch ökonomisch sinnvoll. Hierzu sind die Anforderungen heute zu spezifisch und das Spektrum an Möglichkeiten zur Unterstützung der Anwender zu groß. Mögliche Effizienzgewinne durch einen einheitlichen Standard werden durch Produktivitätsverluste überlagert – es sei denn, alle Mitarbeiter würden gleichermaßen mit den neuesten Gadgets ausgestattet und mit VIP-Services unterstützt. Dann wiederum würden jedoch die Kosten explodieren. Besser ist es, bei der Ausstattung und den Support Services nach den Rollen der Mitarbeiter – und dem damit verbundenen Mobilitäts-, Kommunikations- oder Sicherheitsbedarf etc. – zu differenzieren.

Kurzum: Um Kosten und Produktivitätspotenzial bei der Workplace-Modernisierung zu optimieren und in Einklang zu bringen, sind Ausstattung und Betrieb der Arbeitsumgebungen abhängig von der jeweiligen Rolle der Mitarbeiter geradezu zwingend.

 

Benutzerorientierte Ausstattung bedeutet nicht „entweder ... oder“

Dabei kann man sich die große Bandbreite der heute im Markt verfügbaren Anwendungen durchaus zunutze machen. Denn mehr Mobilität oder bessere Vernetzung der Mitarbeiter müssen nicht zwangsläufig mit einem Mehr an teuren Laptops, Tablets oder Video-Konferenzsystemen einhergehen. Für verschiedene Mitarbeiter ließen sich schon signifikante Verbesserungen erzielen, wenn sie über eigene oder vom Unternehmen angebotene Smartphones auf ausgewählte Anwendungen zugreifen oder sich über einfache browserbasierte Conferencing-Anwendungen vernetzen können. Für andere freilich wird dies nicht ausreichen. Es kommt eben auf deren Rolle an.

Und nicht nur bei der Ausstattung mit Endgeräten und Anwendungen, sondern auch bei den für Bereitstellung und Support notwendigen Dienstleistungen ist eine Differenzierung möglich und sinnvoll. Für einige Mitarbeiter im Vertriebs- oder Service-Außendienst ist beispielsweise ein sofortiger Ersatz mobiler Geräte bei Verlust ebenso wie die kontinuierliche Gewährleistung des mobilen Arbeitens (auch ohne Online-Verbindung) geschäftskritisch. Für andere Mitarbeitergruppen dürften dagegen weniger strenge Servicelevels, deren Einhaltung dem Unternehmen weniger Aufwand verursachen, voll und ganz ausreichen.

 

Personakonzepte eignen sich als Basis, setzten aber Bedarfsanalyse voraus

Tatsächlich arbeiten bereits heute immer mehr Unternehmen bei der Planung der Arbeitsumgebungen mit so genannten Personakonzepten. Sie klassifizieren Mitarbeitergruppen anhand ihrer Bedarfe in unterschiedliche Typen (Personas), um darauf aufbauend bedarfsgerechte Ausstattungs- und Servicekonzepte zu entwickeln.

Das Personakonzept wird bereits seit längerem im Marketing oder Softwaredesign eingesetzt. Dabei stellt die Persona „einen Prototyp für eine Gruppe von Benutzern dar, mit konkret ausgeprägten Eigenschaften und einem konkreten Nutzungsverhalten.“  Den Designern von Marketingkampagnen, Anwendungssoftware oder eben auch von Arbeitsumgebungen fällt es damit wesentlich einfacher, sich in die Welt der verschiedenen Kunden oder Mitarbeiter hineinzudenken. Zudem lassen sich die Personas gut nutzen, um den Einsatzzweck und die Vorteile einer Lösung plastisch und praxisnah gegenüber Dritten zu kommunizieren.

Der Einsatz von Personakonzepten erfordert allerdings, dass im Vorfeld die Bedarfe der Mitarbeiter in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern genau analysiert werden. So reicht es nicht aus, nur von mobilen Mitarbeitern oder Wissensarbeitern zu sprechen, sondern alle Mitarbeiter im Unternehmen in die Analyse einzubeziehen. Um die notwendige Granularität bei der Analyse zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit der Workplace-Verantwortlichen mit dem Business – und hierbei insbesondere mit HR- und Kommunikationsverantwortlichen – von Vorteil.

 

Eine reife IT-Organisation ist das A und O

Das beste Konzept taugt jedoch nichts, wenn es sich nicht in die Praxis umsetzen lässt. Und bei aller Benutzerorientierung und Flexibilität – ein Chaos in der Delivery hilft niemandem. Wer aber eine solche „Managed Diversity“ will, der benötigt eine reife IT-Organisation. Zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von benutzerorientierten Konzepten bei der Workplace-Ausstattung sind u.a.:

 	Professionelle Lieferbeziehungen zwischen IT und Business: Eine rollenbasierte Bereitstellung von IT-Arbeitsumgebungen lässt sich nur effektiv umsetzen, wenn die hierfür notwendigen Services auch im Detail katalogisiert und bepreist sind. Sprich: Servicekataloge und eine SLA-basierte Delivery sollten etabliert sein.
 	Harmonisierung und Modularisierung der IT-Infrastruktur: Das Workplace-Management sollte natürlich in der Lage sein, die Services in geforderter Granularität zu liefern.
 	Zentralisierung der Anwendungsbereitstellung: Benutzerorientierte Konzepte lassen sich letztlich nur mit hoher Effizienz und Qualität umsetzen, wenn die Anwendungen Cloud-basiert über eine zentrale Plattform bereitgestellt werden.
 	Umsetzung moderner Supportkonzepte: Support-Services sind ein integraler Bestandteil einer benutzerorientierten Ausstattung. Um hier die geforderte Flexibilität in der notwendigen Effizienz zu gewährleisten, sollten die Umsetzung eines Self-Sservice- und Analytics-basierten Online-Supports ernsthaft geprüft werden.
 	Gesamtheitliche Management- und Sicherheitskonzepte: Ein hocheffizientes Management ebenso wie die Gewährleistung der Sicherheit sind für die Umsetzung benutzerorientierter Ausstattungskonzepte geradezu alternativlos. Eine einheitliche Management- und Security-Lösung, die sowohl mobile als auch klassische Technologien und Service einschließt, ist vor diesem Hintergrund dringend angezeigt.

 

Voraussetzungen müssen vielfach erst geschaffen werden

Kurz zusammengefasst: Es ist heute keine Frage mehr, ob eine benutzerorientierte Ausstattung der Mitarbeiter im Workplace-Umfeld sinnvoll und notwendig ist, sondern wie diese praktisch umgesetzt werden kann.

So ist der immer beliebtere Einsatz von Personakonzepten in der Konzeptionsphase sinnvoll, entbindet die Verantwortlichen jedoch nicht von einer detaillierten Bedarfsanalyse. Noch wichtiger: Die Umsetzung benutzerorientierter Workplace-Konzepte setzt eine reife IT-Organisation voraus. Sprich: Die Verantwortlichen müssen zunächst mit Blick auf Organisation, Design, Bereitstellung, Support und Management des Workplace-Betriebs ihre Hausaufgaben machen. Hierbei stehen viele Unternehmen hierzulande noch ganz am Anfang, wie die gerade veröffentlichte PAC-Studie „Digital Workplace in Europe“ zeigt.

Schlussendlich liefert die Studie einen klaren Beleg dafür, dass bei der Umsetzung des „Digital Workplace“ ein ganzheitliches Design- und Servicekonzept unverzichtbar ist. Wer mehr Flexibilität und Individualität in der Ausstattung will, muss bei Design, Bereitstellung, Management und Support neue Wege einschlagen.

 

Wie neue Supportkonzepte für den „Digital Workplace“ aussehen, welche Chancen diese bergen und welche Herausforderungen bei deren Umsetzung zu adressieren sind, diskutieren wir in der nächsten Analyse. 
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Ex-Bitkom-Chef Dieter Kempf führt nun den BDI
Zeitenwechsel beim wichtigsten Industrie-Verband in Deutschland
 

Von Klaus Göbbel, Marketing Manager bei PIRONET

 

 BDI-Pressebild von Fotograf Christian Kruppa

 

Bislang war der Bundesverband der Deutschen Industrie – kurz BDI – als eine überaus einflussreiche, aber auch konservative und komplexe Institution mit festen Traditionen bekannt. Eine langjährige Verankerung in der Old Economy war daher in der Vergangenheit für die Funktionsträger ein Muss. Da passte es hervorragend ins Bild, wenn der letzte BDI-Präsident, Ulrich Grillo, selbst aus einer Dynastie von Industrie-Unternehmern stammte.

Aufhorchen lässt daher die Personalie des neuen BDI-Chefs, dessen berufliche  Biografie sich bereits auf den ersten Blick deutlich von der seiner Vorgänger unterscheidet: Dieter Kempf verfügt nämlich nicht über Erfahrung in der Leitung eines klassischen deutschen Industrieunternehmens – wie beispielsweise Vorgänger Grillo.

Stattdessen ist Kempfs Lebenslauf durch und durch von der IT geprägt: Immerhin zwei Dekaden lang bekleidete er den Posten des Chefs der Datev, die als Genossenschaft zentral für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Software-Dienstleistungen bereitstellt. Weil sie diesen Service schon seit den 60er Jahren anbietet, ist die Datev praktisch so etwas wie die „Mutter“ des B2B-Cloud Computings in Deutschland.

Nach seiner Datev-Karriere stand Dieter Kempf außerdem vier Jahre lang dem Bitkom vor, dem größten IT-Branchenverband in Deutschland. Erstmalig liegt damit die Führung des einflussreichen BDI in den Händen eines erfahrenen IT-Managers. Indirekt wird mit dieser Personalie also auch ein Stück weit die entscheidende Rolle der Informationstechnik für die Zukunft der deutschen Industrie unterstrichen.

Auf jeden Fall stellt der Amtsantritt des neuen BDI-Chefs eine Zäsur dar, wie nach Ansicht der Süddeutschen Zeitung bereits auf der ersten Pressekonferenz im neuen Amt – ausgerechnet an Kempfs 64. Geburtstag – deutlich wurde. Er wolle nicht nur „Wirtschaft besser erklären, Vorbehalte gegen die Industrie aufnehmen und zerstreuen“, wie die SZ schreibt, sondern achtet angesichts des bevorstehenden tiefgreifenden Wandels auch auf die Wahrnehmung in der Gesellschaft: „Wir müssen Ängste und Nöte verstehen.“

Darüber hinaus hat Kempf als IT-Mann natürlich die neuen Technologien weit oben auf seiner Agenda. Zu den Aufgaben zählen für ihn in diesem Zusammenhang insbesondere der Schutz vor möglichen Bedrohungen – Stichwort: Cybersicherheit – oder auch Engpässe beim Breitbandausbau. Mit diesem erweiterten Horizont verspricht Motorrad-Liebhaber Kempf auf jeden Fall frischen Wind in den für die Wirtschaft dieses Landes so wichtigen Verband zu bringen.

„Er ist anders“, resümiert daher die SZ, und prognostiziert, dass „Dieter Kempf den BDI mehr verändern könnte als viele denken.“ Recht so, denn die Digitale Transformation beginnt – gerade auch in der deutschen Industrie – zuallererst in den Köpfen.
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Gute Digitalisierungsvorsätze sind nicht verschiebbar
Kein Problem: Sollten sich Ihre guten Vorsätze fürs neue Jahr inzwischen in Luft oder gar in Rauch? ;-) aufgelöst haben, so ist das nicht weiter schlimm. Dann verschieben Sie die geplanten Veränderungen einfach auf die Zeit nach Karneval – oder eben aufs nächste Jahr. Unternehmen können sich das jedoch nicht leisten, zumindest dann nicht, wenn ihre »guten Vorsätze« die Digitalisierung betreffen: Sie müssen in Sachen digitale Transformation JETZT handeln, verschieben geht auf gar keinen Fall. »Schuld daran« sind „immer schneller wachsende Datenmengen, stärkere Vernetzung, vielfältige Software-Systeme, mobile Anwendungen und unterschiedlichste IT-Lösungen, die miteinander harmonieren müssen.“ Deshalb meint Frank Strecker, als Senior Vice President Cloud Partner Products & Ecosystems bei T-Systems für das weltweite Cloud-Geschäft der Deutschen Telekom verantwortlich: „Noch nie waren Anpassungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit für den Erfolg eines Unternehmens entscheidender als im Zeitalter der Digitalisierung. Die Anforderungen an Organisation, Struktur und Geschäftsprozesse werden durch immer kürzere Innovationszyklen ständig neu definiert.“ Seine Empfehlung an die Unternehmen lautet daher, die IT schnellstmöglich in die Cloud zu migrieren, „denn nur mithilfe der Cloud stehen hohe Flexibilität und skalierbare Ressourcen bereit“. Lesen Sie hier seinen „it-daily.net“-Beitrag „Sonnige Aussichten mit dem richtigen Cloud-Mix“!
„Informationsrevolution“ – „Wissen ist Macht“
In dasselbe »Digitalisierungshorn« bläst Thomas Kuckelkorn, Manager PR & Kommunikation bei der BCT Deutschland GmbH, wenn er sagt: „Die Digitalisierung setzt sich in immer zahlreicheren Branchen und Bereichen durch. Ambitionierte Start-ups rütteln die Märkte mit disruptiven Geschäftsmodellen durcheinander. Etablierte Unternehmen sollten sich diesem Wandel stellen und ihr Business Model unter die Lupe nehmen, um wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu entwickeln.“ Interessanterweise hebt er in seinem „Computerwoche“-Artikel „Tradition vs. Disruption: Wie der digitale Wandel Geschäftsmodelle verändert“ den Wettbewerbsfaktor „Information“ beziehungsweise „Wissen“ hervor. In diesem Sinne haben wir es seiner Meinung nach mit einer „Informationsrevolution“ zu tun, sprich Information hat „sich in ein maßgebliches Handels- und Produktionsgut verwandelt“. Das wiederum heißt: „Wissen als Wettbewerbsfaktor ist das Kriterium, das über Erfolg und Nichterfolg entscheidet.“ Eigentlich nichts Neues. Denn: „Wissen ist Macht“ – das wusste bereits der englische Philosoph Francis Bacon im 16. Jahrhundert! Oder kennen Sie eher den Spruch „Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts“ aus Ihrer Schulzeit? ;-) Der ist in Zeiten der Digitalisierung nun endgültig out.
Digitalisierung als Chance begreifen
Wie lassen sich nun die guten Digitalisierungsvorsätze im neuen Jahr konkret umsetzen? Wie bei allen Vorsätzen gilt auch hier: Man sollte sich nicht zu viel vornehmen (zum Bespiel zehn Kilo abspecken!), sondern das große Ziel in mehrere Teilziele aufteilen (also jeden Monat ein Kilo). In diesem Sinne rät Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland GmbH, in punkto Digitalisierung „in kleinen Schritten zum Ziel“ zu gelangen, wie Sie in dem Interview, das er der „funkschau“-Redaktion gegeben hat, genauer nachlesen können. Im ersten Schritt sollte auf jeden Fall eine positive Grundeinstellung zum Digitalisierungs-Change gewonnen werden. So rät Rickmann: „Zunächst einmal sollten mittelständische Unternehmen die Digitalisierung als Chance begreifen – da sie ihre bereits vorhandene Innovationskraft noch weiter verstärken wird. Wer seine Geschäftsprozesse und sein Geschäftsmodell digitalisiert, erhöht die Produktivität seines Unternehmens, bietet bessere Services und erleichtert die Zusammenarbeit seiner Mitarbeiter – und das weltweit. Vor allem aber kann er den Kunden und seine Bedürfnisse dauerhaft in den Mittelpunkt rücken.“ Und auch er empfiehlt dringend, umgehend zu handeln: „Packen Sie die Digitalisierung an, am besten sofort. Denn sie ist Realität. Wer sich wegduckt, läuft Gefahr, von seinen Wettbewerbern oder ganz neuen Firmen weggefegt zu werden.“
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